Draas / Drăuşeni / Homoróddaróc

Die Orgel in Draas / Drăuşeni / Homoróddaróc (Kreis Kronstadt / Braşov) wurde 1912 von Carl EINSCHENK gebaut.

Steckbrief

Ortschaft
Draas / Drăuşeni / Homoróddaróc
Landkreis
Kronstadt / Braşov
Baujahr
1912
Orgelbauer
Carl EINSCHENK
Spieltraktur
pneumatische Kegellade
Registertraktur
pneumatisch

Reparaturen und Restaurierungen

1931 Reparatur
1971 Versetzung nach Reps

Standort

Bis 1971 in Draas,
danach von Otto Einschenk auf der Westempore der Repser evangelischen Kirche aufgebaut.

Prospekt und Spieltisch

Gehäuse von einer älteren Orgel, vermutlich von Johann Thois.

Disposition

1. Manual

Bourdon 16’, Principal 8’, Gamba 8’, Gedackt 8’, Octav 4’, Dolce 4’, Mixtur

2. Manual

Geigenprincipal 8’, Liebl. Gedeckt 8’, Aeoline 8’, Octav 4’, Flöte 4’.

Pedal

Violon 16’, Subbaß 16’, Octavbaß 8’, Cello 8’.

Koppeln II/I, I/PED, II/Ped, OK I, OK II, OK II/I;
p, f, ff, Tutti

Sonstiges

Der Orgelmotor in der schon seit langer Zeit unspielbaren Orgel wurde im Mai 2023 ausgebaut und als Dauerleihgabe in die Meschendorfer Orgel eingebaut. Dies geschah im Einvernehmen mit dem Bezirk Kronstadt und der Kirchengemeinde Reps.

Die Windlade stammt von einer älteren Orgel, vermutlich von Johann Thois.

GZ-V-1100 / 1970
Die Wiederaufstellung in Reps geschah mit Genehmigung der Direktion für Historische Baudenkmäler, bei Wahrung der Eigentumsrechte der Kirchengemeinde Draas.

Literatur

  • Binder, Hermann: Orgeln in Siebenbürgen (Orga în Ardeal – Irineu Buga) GMV. D-55481 Kludenbach, 2000